Die Qual der Wahl

Bald ist es wieder soweit Bundestagswahl

Wen soll ich den wählen?

Not oder Elend, Pest oder Cholera,barfuß oder Lackschuh, alles egal.

Die großen Parteien sind nix für euch, lieber die den rechten Parolen? Dann kommt aber später nicht mit : Ich habe nichts gewusst.

Denn die Antwort wird dann sein das du Pfosten sie gewählt hast.

Du bist gegen die Rechten dann gehe wählen damit sie keine Chance haben.

Wichtig ist aber das man wählen geht, persönlich oder Briefwahl…scheissegal

Geht wählen und wenn ihr Nachbar Schulze wählt der auf der Liste steht.

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Wartezimmerromantik 

Da sitze ich nun in einem Venezentrum und warte auf eine Untersuchung.

Vermutlich Venenentzündung, vielleicht auch etwas anderes 

Ich , Ü 40 schwer in Richtung 50 unterwegs, mit dem Gemüt eines Kindes und der Vernunft einer Erwachsenen, meist zumindest, werde nun offiziell älter. 

Die ersten Anzeichen sind jetzt meine Beine. Täglich im Einsatz laufen sie im Schnitt 8-14 Kilometer allein im Beruf. Sie schwächeln leicht, krampfen ab und an, verdoppeln ihre Größe auf Gerd Müller Niveau beim Torschuss, sehen etwas komisch aus und bereiten mir immer wieder Schmerzen. 

Was soll ich machen? Mein Arbeitsplatz beinhaltet laufen und stehende Tätigkeit an 5 Tagen mit 8 Std, Vollzeit,Vollgas. 

Trag halt Stützstrümpfe… das Wort des Grauens : Stützstrümpfe 

Ich trage sie heimlich, sie sehen aus wie Sportsocken oder normale Kniestrümpfe, mit geheimer Funktion 🙂 und sie sind brillante Helfer. 

Doch heute lasse ich das,ganze Elend, untersuchen und werde dann hoffentlich schlauer hier, wo ich schon 20 Minuten über Termin warte, rausgehen. 

Loslassen

Ich habe beschlossen loszulassen ,Dinge die ich nicht nutze oder aus reiner Leidenschaft gesammelt habe, ich werde mich trennen. 

Mein Start für das Projekt Balast abwerfen ist meine Comicsammlung. Mehr als 300 Taschenbücher werde ich verkaufen. Wie ich mich dann fühlen werde halte ich hier im Blog fest. 

Momentan bin ich motiviert aber ich kenne mich ja 😂 das kann sich auch zügig ändern. 

Ratschlag an mein jüngeres Ich 

Habt ihr euch diese Frage auch schon mal gestellt?

Was würde ich machen wenn ich an der Zeit drehen könnte?Die selben Fehler wiederholen oder alles anders machen?

Ich habe nachgedacht und bin zu folgenden Ergebnis gekommen

Liebes jüngeres Ich…..

Sei stark, verfolge deine Ziele stetig und egal was und wieviel sich dir in den Weg stellt räume es weg.

Lass dich nicht kleinreden, du kannst alles was du willst wenn du es willst!

Vertrete deine Meinung, ehrlich und direkt, stehe zu dir und dem was du denkst!

Liebe wen du lieben willst, lebe was dich glücklich macht!

Hüte deine wahren Freunde denn sie sind, ein unbezahlbarer Schatz, Quelle von Lachen und Vertrauen bis ins hohe Alter. 

Spare in der Not, da hast du Zeit dazu

Und zu guter Letzt :You don’t need to be everybody’s Darling also kannst du auch mal unbequem sein. 

Ich kann die Zeit nicht verändern aber ich kann immer noch an mir arbeiten, auch keine schlechte Option 😉 für die restlichen Jahre. 

Bleib doch mal stehen

Momente haben eines gemeinsam….die Zeit

Zeit die wir alle nie haben, sagen wir zumindest.

Doch ich habe für mich festgestellt das ich mir die Zeit für die schönen Momente einfach mal nehme.

Ich muss Zeit aufbringen in meinem Beruf, manchmal bis über das geplante hinaus, diese Zeit muss ich mir nehmen. Es ist eben Pflicht Ich hätte hundert andere Möglichkeiten, aber ich folge meinem Job,dem ich im übrigen wirklich sehr gern nachgehe.

Aber warum soll ich mich nicht mal ausbremsen wenn es gerade einfach nur schön ist.

Wenn der Wind dir um die Nase weht und die Sonne dein Gesicht kitzelt bleib einfach den Moment stehen.

Wenn dir das Panorama gefällt, bleib doch stehen und fotografiere es.

Wenn du eine Person aus deiner Bekanntschaft triffst, und sie magst, bleib stehen und rede mit ihr.

Nimm dir diesen Moment der dich fröhlich machen kann und halte ihn fest.

Die kleinen Dinge sind es doch die deinen Tag bereichern.

Also bleib mal stehen und genieße dein Leben,es gibt nur das eine.

Magst du meine Oma werden?

Gut so alt bin ich ja nun doch nicht aber diese Frage bekam ich heute gestellt, gestellt von Phillip ca 20 Jahre alt und geistig behindert. 

Wie Phillip auf die Idee kam ist eigentlich sehr traurig. 

Der junge Mann kommt regelmäßig mit und oder ohne Familie zu uns einkaufen. Er kann nicht rechnen, so sagte er mir, und braucht immer etwas Hilfe. Ich helfe gern wenn ich kann manchmal mit mehr oder weniger Geduld aber immer höflich und mit einem Lächeln. 

Heute war er mit seiner Mama da und während diese noch Getränke besorgte fragt Phillip mich nach meinem Wunsch zu Weihnachten. Ich antwortete ehrlich das ich mir Frieden wünsche in der Welt, der wohl unerfüllbarste Wunsch von allen, mehr möchte ich nicht. 

Ich glaub er hat es nicht so ganz verstanden, was aber nicht wichtig war in dem Augenblick. Er sagte dann plötzlich er wünscht sich eine liebe Oma und nicht so eine gemeine wie seine. Ich blickte seine Mutter peinlich berührt an und traute mich kaum zu fragen, tat es aber doch. 

„Ist die Oma so gemein oder sagt er das nur so?

„Nein, sagt die Mutter mit traurigem und resigniertem Blick, sie ist wirklich so. Für sie ist der Junge eben nicht das was sie sich vorgestellt hat. 

„Aber der kann doch nichts dafür es ist doch nicht seine oder ihre Schuld das der Bub so ist. 

„Ach wissen sie es ist schön das sie das sehen und sagen aber es tut auch weh wenn die eigene Mutter das nicht sehen will. 

„Willst du meine Oma sein, platzt plötzlich Phillip ins Gespräch. 

Ich konnte so schnell gar nicht wechseln und versuchte wieder an die Arbeit zu gehen. 

In dem Moment kommt Phillip zu mir drückt mich so feste und sagt „Danke du so lieb bist und sagst das es nicht meine Schuld ist das ich so bin. “

Selten bin ich sprachlos und noch seltener zu Tränen gerührt wenn es um sowas geht, ich heule schneller wenn es um ein Tier geht, aber da standen mir die Tränen in den Augen. 

Bleibt zu hoffen das die eigene Oma irgendwann versteht das sie einen tollen Enkel, der mit dem Herzen sieht, hat.