Im Rausch der Nacht

Patrick ist 15 Jahre alt und befindet sich mit Freunden auf dem Heimweg.
Es ist 1°° als sich seine, gerade noch so, fröhliche Welt dreht.
Plötzlich liegt Patrick im Schein der Laterne auf dem kalten Bürgersteig.
Seine Freunde gröhlen und lachen,noch!
Sie helfen dem Jungen auf die Beine,haken ihn unter,wollen ihm helfen weiter zu laufen.
Doch Patrick hängt wie ein nasser Sack in ihren Armen, bis sie ihn nicht mehr halten können.
Patrick schlägt hart auf den Boden auf und verliert das, ohnehin kaum vorhandene,Bewusstsein.
Panik macht sich breit, die Stimmung wird leise und besorgt.
Die Freunde informieren die Eltern,ein Mann, aus dem anliegenden Haus, bringt Patrick in stabile Seitenlage,hilft ihm beim atmen,stützt ihn beim erbrechen und redet mit ihm.
Die Fassungslosigkeit der Eltern ist greifbar,die Hilflosigkeit ebenso.
Die Mutter verständigt einen Krankenwagen, Patrick wird abtransportiert.
Komatös und aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer Alkoholvergiftung!
Ein Mix aus Bier,Whiskey und Vodka hat den 15 Jährigen ausgeknockt.
Heute Nacht, vor meinem Fenster. 

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11 Antworten auf „Im Rausch der Nacht

    1. Ich kann mich auch die eine oder andere Party erinnern die sehr heftig war aber so ins Koma…ne
      Und der war weg komplett!

  1. Irgendwie erinnert mich das an meine Jugend. Nur bin ich glücklicherweise immer ohne Krankenwagen ausgekommen. Heute verzichte ich dafür komplett.
    Weisst du was aus dem Jungen geworden ist?! Alles gut?!

      1. Ja schon aber der maßvolle Umgang ist ja leider nichts alltägliches. Alkohol ist sehr tief in unserer Gesellschaft verwurzelt. Bei jeder Gelegenheit wird getrunken. Woher sollen diese jungen Menschen also ein Maß kennen?!

      2. Klar da gebe ich dir recht Alkohol ist etabliert. Jedoch glaube ich das Eltern einfach mehr vermitteln müssen. Freiräume sind gut und wichtig aber ob man mit 15 Nachts um 1 noch unterwegs sein muss halte Ich für fragwürdig.

      3. Also ich habe in meiner Jugend auch Wege gefunden mich den Anweisungen der Eltern zu wiedersetzen. Ich denke die heutige Jugend kann das auch.

        Es ist halt die Kombination aus Freiraum und Maßlosigkeit die zu derartigen Ergebnissen führt. Ich frage mich ernsthaft ob man das überhaupt in irgendeiner Weise regulieren kann…

      4. Verbote sind durchaus nur bedingt hilfreich aber schweigend zusehen wie dein Kind ins Unglück rennt ? Ich bin 44 und bei mir in der Jugend war es noch viel leichter zu saufen aber meine Eltern haben mich vorbereitet damit verantwortungsvoll umzugehen.
        Das glaube ich fehlt heute einfach zu oft.

      5. Ja das stimmt. Aber generell gibt es es das Problem der Maßlosigkeit, sei es bei Drogen, Gewalt oder sonnstigem Blödsinn. Kein Limit ist genug. Natürlich stehen die Eltern in der Pflicht aber leicht haben Sie es auch nicht. Und vieles bekommen Sie auch nicht wirklich mit…

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